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Salut, wie gehts, wie stehts? Bei mir in Cartigny ist alles in ordnung, es ist super wetter heute und ich habe gerade meinen freien vormittag! Es ist zeit, dass ich euch wieder mal auf dem laufenden halte und euch etwas über die letzten tage oder wochen erzähle…

Wie gesagt kamen eine woche vor den frühlingsferien meine zwei grossmütter zu besuch und es war wirklich ein tolles wochenende. Da die zwei sich nicht  gewohnt sind, so weit zu reisen, waren sie ganz aufgeregt  und ich musste ihnen hoch und heilig versprechen, dass ich sie am bahnhof abholen käme. Da sie am samstag vormittag ankamen, entschlossen wir uns, gerade direkt die stadt zu besichtigen und etwas zu essen in einem restaurant. Leider regnete es den ganzen nachmittag, doch wir waren mit regenschirm ausgerüstet und mehr oder weniger gut geschützt. Meine gastfamilie war verreist übers wochenende und so machten wir drei uns dann einen gemütlichen abend und jassten bis in die nacht hinein. Am sonntag spazierten wir noch etwas im dorf herum und kochten uns etwas zu mittag. Dann kam sogar schon meine gastfamilie nach hause und wir konnten uns noch eine weile unterhalten. Es hat meinen grossmüttern wirklich gefallen und mir auch!

Am folgenden montag kam dann ja das neue jeune fille für zwei tage. Wir holten Viviane beim bahnhof ab und der erste eindruck war eigentlich gut, aber sie ist wirklich sehr schüchtern und redet nicht viel…                Am dienstag kam sie mit mir in die schule und am abend schauten wir jeweils einen film zusammen. Aber auch da wollte sie sich nicht entscheiden, welchen sie schauen wollte und so sagte ich halt, was wir schauten… Auch mit mir hat sie nicht so viel geredet und darum war ich dann eher froh, als sie am mittwoch nachmittag wieder ging! Na ja, meine gastfamilie wird es trotzdem mit ihr versuchen und ich hoffe, bis dann öffnet sie sich dann etwas mehr und wagt es auch zu sprechen. 

Das ende dieser woche erwartete ich schon lange sehnlichst, denn dann waren ferien angesagt, zwei ganze Wochen! Da ich einen monat nicht zu hause gewesen war, freute ich mich, meine familie endlich wieder zu sehen und das haus und einfach alles. Ich hatte glück und die in der ersten woche war wunderschönes wetter. Wir machten einen haufen sachen, unter anderem zwei velotouren, einen besuch an der OFFA, das osterfest mit der ganzen familie, ein besuch bei meiner kollegin,.. Es war wirklich herrlich und ich hatte mühe, wieder zu verreisen, denn es war alles wieder so „normal“ geworden, wie ich es schon immer gewöhnt war.               Ich reiste mit viola wieder nach genf und als wir hier angekommen waren, erlebten wir eine super überraschung: hier war es frühling geworden, alles blühte, die rapsfelder leuchteten gelb, die bäume waren hellgrün und überall im dorf konnte man die verschiedensten blumen sehen. Meine familie war natürlich auch wieder glücklich, mich nach so langer zeit zu sehen, vor allem aude, die mich ansprang, so dass ich fast umfiel! Ich lebte mich schnell wieder hier ein und war auch froh, dass ich wieder im schönen cartigny war. 

Am nächsten wochenende kehrte ich aber schon wieder nach hause zurück, denn mein vater und sein jodlerklub hatten Jodlerabend und CD-Taufe und das durfte ich natürlich nicht verpassen! Das konzert war super und am nächsten tag gingen wir zu Grosi zu mittag essen. Dort blieb ich dann noch den ganzen nachmittag und es war sehr unterhaltsam. 

In der schule hatten wir diese woche gerade eine „semaine découvertes“, das heisst so viel wie eine Entdeckungswoche. Wir konnten verschiedene aktivitäten auswählen und besuchten mit den Lehrern museen. Es war einmal eine abwechslung im gegensatz zu den prüfungsvorbereitungen, die wir nun immer hatten. Dieses wochenende werde ich wieder nach hause gehen, da wir einen auftritt haben bei einer Hochzeit,, ich freue mich schon darauf!

Eine schöne woche euch allen und ich schreibe wieder!

Fortsetzung folgt…

Frühling!!!!

Heey wie geht es euch so? Mir geht es super, das ist vor allem wegen dem schönen Wetter das wir zurzeit haben! Es ist schon richtig Frühling, man sieht schon die ersten Blumen und die Vögel pfeifen auch schon kräftig. Ich habe jetzt gerade einen sehr anstrengenden nachmittag hinter mir, ich musste die fenster putzen… Heute ist freitag und an diesem Wochenende kommen meine grosmütter mich besuchen. Da freue ich mich schon, es wird bestimmt spassig!

So, da es ja eine weile her ist, dass ich das letzte mal geschrieben habe, erzähle ich euch ein bisschen, was sich in letzter Zeit so ereignet hat:

Als wir von unseren wunderschönen ferien in tansania wieder zurückgekehrt sind, ging ich gleich am nächsten wochenende mit meinen eltern und meiner schwester nach adelboden, um das skirennen vor ort zu verfolgen. Es war super wetter, nicht mal so kalt und einfach geil, das alles mitzuerleben! Es war ein super weekend, ausser dass die schweizer skirennfahrer ziemlich scheisse gefahren sind. Nächstes Jahr gehe ich aber bestimmt wieder hin, wenn ich zeit habe.  Am darauffolgenden wochenende bin ich dann nach hause gefahren, um wieder mal alle zu sehen und natürlich auch alles von meiner Reise zu erzählen. Es war tiefer winter bei uns zu Hause und das ist es jetzt übrigens auch noch!!

Anfang februar waren dann ja die sportferien, die ich zur hälfte zu Hause verbrachte und dann ging ich noch vier Tage ins wallis skifahren. da meine gastfamilie ein ferienhaus in den walliser bergen hat, konnte ich mit ihnen mitgehen. Das ferienhaus ist einfach cool, mein monsieur hat es konstruiert und ich hatte ein eigenes zimmer mit bad und sauna!! Vom haus her war man in 5 minuten bei einem sessellift, der einem auf den berg bringt. Es war einfach traumhaft, die pisten waren in einem fantastischen zustand und das wetter war herrlich. Aude kann schon sehr gut skifahren und wir gingen mit françois auch tiefschneefahren. Die schwester von laurence kam auch noch mit und so war es sehr gemütlich im chalet und wir hatten einen super aufenthalt.

In der schule kam dann diese zeit wo man sich langsam für das examen, das man machen will, entscheiden muss. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich das B1, B2 oder beide machen soll. Das B1 ist eigentlich ganz einfach, das hätte ich gut geschafft, das B2 ist ziemlich viel schwieriger und man investiert auch mehr zeit um sich darauf vorzubereiten. Ich habe mich trotzdem für das B2 entschieden, da ich nachher in der Berufsschule den französischunterricht nicht mehr besuchen muss und es ist halt ein besserer abschluss. Das heisst aber auch, dass ich jetzt ganz schön arbeiten kann, denn im englisch mache ich auch noch ein schwieriges diplom… Na ja, dann bleib ich halt etwas mehr im haus um zu lernen anstatt nach draussen zu gehen.

So, dann kam wieder mal ein wochenende, wo ich nach hause ging, da wir einen auftritt hatten und ich musste sowieso noch zum zahnarzt. Ein freund von François hatte mich gefragt, ob wir nicht eine CD machen könnten, mit der Handorgel und so. Also habe ich gefragt, ob wir das arrangieren könnten. Wir hattten einen Auftritt in einem restaurant und da haben wir unseren cousin gefragt, ob er kommen könnte um uns aufzunehmen, denn er hat ein kleines aufnahmegerät. So spielten wir fast vier stunden lang und er nahm alles auf und brannte es dann auf eine CD. Ich selbst höre die CD aber auch noch ziemlich oft, denn es ist nicht schlecht, wenn man sich einmal selber spielen hört. 

Dann, zwei wochen nach meinem aufenthalt zu hause kamen mich meine eltern und meine kleine schwester karin in genf besuchen. Es war für sie nicht das erste mal, dass sie meine gastfamilie sehen, aber letztes mal waren sie nur einen tag da und jetzt kamen sie schon am freitag abend und blieben dann bis sonntag nachmittag. Ich war am freitag den ganzen tag schon aufgeregt und putzte das haus blitzsauber. Am abend kamen sie dann also und es gab entenfleisch und fertig-kartoffelstock. Da meine mutter gut französisch spricht und mein vater auch fast alles versteht, hatten sie keine probleme, sich zu unterhalten. Am samstag gingen wir vier in die stadt und ich machte mit ihnen einen stadtrundgang. Es war zwar sehr kalt, aber zum glück schien die sonne auch und es regnete überhaupt nicht. Wir fanden einen Ort, wo ein fest stattfand und blieben dort etwa zwei stunden, denn es war so schön warm und es hatte sogar eine Live-band, die spielte. Am abend hatten wir mit meiner gastfamilie abgemacht, wir gingen zusammen fondue essen. Es war köstlich und wir genossen den abend sehr. Am sonntag machten wir dann nach einemausgewogenen frühstück noch eine 2-stündige wanderung und dann war es auch schon wieder zeit, abschied zu nehmen. Es war wirklich ein perfektes Wochenende. 

Ach ja, und bevor ich es vergesse, nächste woche kommt das neue jeune fille für drei tage schnuppern. Sie hat sich endlich mal gemeldet, etwa einen monat, nachdem wir ihr dossier erhalten haben. Ich bin ja mal gespannt, wie sie so ist, denn schliesslich kommt sie dann voraussichtlich nächstes jahr in „meine“ familie und wird Aude hüten…

So jetzt ist aber mal genug geschrieben, ich freu mich jetzt auf einen schönen abend und dann auf ein amüsantes wochenende!

Bis bald und fortsetzung folgt…

impressionen

hier einige Bilder von meinem wunderschönen Tansania-Urlaub.

Viel Spass beim anschauen. :)

tansania!

hallihallo, hier bin ich mal wieder… tut mir schrecklich leid, dass ich sooo lange nicht mehr geschrieben habe, aber ich hatte einfach keine zeit!  nein, ich hatte natürlich genügend zeit, nur habe ich es manchmal vergessen… ich weiss, es ist nicht sehr toll, wenn ich so wenig schreibe, aber ich bin halt nicht so der computertyp.

Aber jetzt habe ich ja mal zeit gefunden(bin übrigens gerade zuhause in den ferien) und erzähle euch ein wenig von meiner tollen reise nach tansania, afrika. Ich hab natürlich viele Fotos gemacht und einige hochgeladen, damit ihr sie euch anschauen könnt. Es war einfach super in tansania und diese reise werde ich nie vergessen!

Zuerst hatten wir einmal einen langen Flug vor uns, der 8 stunden dauerte. ich dachte schon, oh wie halt ich das nur aus, das ist ja ewig. Aber zum glück hatten alle einen kleinen Bildschirm am vorderen sitz befestige und so konnte man sich jenste filme anschauen. Das war wirklich toll! Wir kamen dann am abend an und wurden gerade ins hotel gefahren. Dort war es sehr schön und so konnten wir am nächsten tag frisch und fröhlich zu unserer ersten safari aufbrechen! Nach 3 Stunden autofahrt kamen wir in den Tarangire-nationalpark wo wir bereits nach wenigen minuten die ersten tiere sahen. Es war einfach unglaublich, man meint, man sei in einem DOK-Film und die Tiere haben gar keine angst vor dir!

Unser nachtquartier bestand aus zwei Zelten mitten im park, keine absperrungen, nur wir in der wildnis. das war schon etwas seltsam am anfang und die erste nacht war auch ziemlich katastrophal, ich hatte viel zu heiss und dann hörte man noch immer die geräusche der tiere! Aber sie kamen uns nie zu nahe, wir leben zum glück immer noch!

Den 24. dezember verbrachten wir in einer stadt, eine übergangslösung, weil wir am nächsten tag in den Ngorongoro-Krater wollten. Wir wurden von einem platzregen überrascht und mussten schnell unter dach! Ich hätte nicht geglaubt, dass es dort auch so oft regnet und es war noch nicht einmal die regenzeit. Der krater war einfach immens und wie viele tiere es dort unten zu sehen gab! Es war allerdings ziemlich kalt, man musste sich warm anziehen, denn wir waren auf einer höhe von 2700 m. ü. m.

Das camp war dann etwas anders als im ersten park, es war viel grösser und wie ein richtiger campingplatz und es hatte viele leute. mir gefiel es im ersten park sowieso besser, die landschaft war etwas schöner und es war halt mehr das abenteuer! Im Ngorongoro gab es auch massai, die sahen wir auch, und es war eindrücklich zu sehen, wie und wo sie leben. Das sind nur kleine hütten aus lehm mit strohdächern und ich könnte mir niemals vorstellen, dort zu leben. Unser Guide hat uns auch gesagt, sie ernähren sich nur von Fleisch, Blut und wasser. Aber sie sind sehr schön angezogen und tragen viel schmuck.

Als dritten park besuchten wir die Serengeti, die bekannt für die vielen löwen und die Migrationen von Zebras und gnus. Manchmal sah man die ganze steppe voll zebras und gnus, bis zum horizont. In der serengeti waren wir auch wieder in einem camp mit anderen touristen, es waren aber nicht so viele wie im ngorongoro. Dort war es aber wärmer als im letzten park, in der nacht aber schön angenehm. man musste einfach aufpassen mit den moskitos und am abend besprühten wir uns immer tüchtig mit anti-moskito. Unser koch zauberte immer etwas gutes auf den teller und wir waren sehr zufrieden mit ihm. Auch unser chauffeur war sehr begabt, er sah die tiere von weitem, dank ihm sahen wir einen leoparden ganz aus der nähe.

Nach einer langen autofahrt in den vierten park war es dann aus mit dem camping, wir übernachteten die letzten zwei nächte in einem richtigen luxushotel mit swimming pool und allem drum und dran. es war schon ein krasser unterschied, zuerst ziemlich wenig luxus und dann so viele bequemlichkeiten! Der vierte park war dann wieder ganz anders, eher so wie ein urwald mit vielen bäumen und affen, es hatte auch einen see, wo wir nilpferde sahen. Dort verbrachten wir auch das neujahr, es gab eine disco und wir tanzten ausgelassen.

Dann gings dann auf nach sansibar, wo wir unsere badeferien verbringen sollten. Mit einem kleinen flugzeug (12 plätze) wurden wir auf die kleine insel gebracht und danach zu unserem niedlichen hotel direkt am strand! Es war wirklich wunderschön da und das meer war superwarm! Es hatte fast keine leute und es war total gemütlich dort. Wir hatten einen grossen bungalow, aude und ich waren in einem zimmer und wir hatten es immer sehr lustig zusammen! sie hatte einen tragbaren DVD-Player mitgenommen und so schauten wir fast eine ganze staffel desperate housewives. Ich bekam dann einmal ein bisschen durchfall, das war wahrscheinlich vom salat, den ich einmal gegessen hatte. Mit dem essen musste man auch aufpassen, man durfte zum beispiel keinen salat oder ungekochte sachen essen.

Die Ferien waren einfach traumhaft und ich könnte es jedem empfehlen, der schöne Landschaften liebt und von ein bisschen abenteuer nicht abgeneigt ist!  

Bis bald und fortsetzung folgt…

november…

salut, bonjour, ça va?

bei mir ist alles im butter und ich fühle mich so richtig wohl hier in cartigny. Das wetter ist nur nicht so toll aber das wird dann schon wieder! Ich bin jetzt schon 2 1/2 wochen hier und gehe erst in 1 1/2 wochen wieder nach hause. Aber ich finde es richtig toll und habe auch gar kein heimweh oder sonst irgendwas… François ist im moment nicht zu hause, er ist in der Toscana um oliven zu pflücken. Also sind nur wir drei frauen im haus und das ist einfach supertoll! Ich verstehe mich echt so gut mit laurence und auch aude und wir haben es immer lustig zusammen.

Ihr fragt euch bestimmt, was ich denn so am wochenende mache, wenn ich hier bin. Also es ist eigentlich immer ganz nett und ich langweile mich nie. Letztes wochenende musste ich am samstag fast den ganzen tag bewerbungen schreiben… das war ziemlich anstrengend. Zwischendurch bin ich dann auch noch in die stadt gegangen, um weitere bewerbungsmappen und couverts zu kaufen. am sonntag gingen wir ins altersheim, um mit audes urgrosseltern zmittag zu essen. Die urgrossmutter freute sich sehr, dass wir gekommen waren und sie war ganz aus dem häuschen! Dann sind wir in ein museum gegangen, um eine ausstellung über ägypten anzuschauen… naja, das war eher etwas langweilig. Weil wir schon ganz eingerostet waren und etwas bewegung brauchten, machten wir noch einen kleinen spaziergang durch die altstadt von genf und assen zwischendurch eine kleinigkeit. Dabei erzählte mir laurence eine menge über die geschichte von genf, zeigte mir das älteste haus der stadt und so weiter. Es war wirklich interessant und ich habe mich gar nicht gelangweilt.

Gestern und am montag war ich dann wieder den ganzen tag in der schule und habe meine bisher schlechteste note bekommen. Wir sollten ein plakat über eine klassenkameradin gestalten, so ähnlich wie ein steckbrief. Also habe ich das gemacht und brauchte drei stunden dafür, denn ich wollte es ja so schön wie möglich machen. Als ich dann eine 3.5 dafür bekam, war ich schon etwas erschrocken. Meine lehrerin hatte notiert, dass man ganze sätze schreiben sollte und ich hatte nur stichwörter geschrieben! Zum glück haben wir in diesem fach so viele noten, dass es nicht so ins gewicht fällt. Aber geärgert habe ich mich schon!

Wenn man so durch die strassen läuft, die läden anschaut, sieht man schon überall weihnachtsdekorationen. Und das schon anfangs november! Aber ich muss zugeben, dass auch ich schon einen adventskalender gekauft habe… ja, es war halt so ein schöner, niedlicher mit glitzer und so konnte ich einfach nicht wiederstehen. Und ich habe auch schon zutaten für weihnachtsguezli gekauft, denn ich kann es kaum erwarten, kekse zu backen! Und das, obwohl ich ja an weihnachten gar nicht bei meiner familie bin sondern an einem ort, wo es heiss ist und gar nicht nach weihnachten aussieht. 

Heute nachmittag muss ich auf zwei kleine jungs aufpassen! Es sind die söhne einer freundin von laurence und sie hat mich gebeten, auf sie aufzupassen. Der eine ist drei jahre alt und der andere etwa eins… und der kleine kann gerade so gehen und so muss ich ihn immer im auge behalten! Aber das wird schon klappen!

So, das war so das neueste aus cartigny, mehr gibts im nächsten beitrag. Ich wünsche euch schöne novembertage und dass es nicht gar zu kalt wird!

fortsetzung folgt…

Oktober!

hallo zusammen, da bin ich mal wieder! tut mir leid, dass ich mich schon so lange nicht mehr gemeldet hab aber die zeit hat etwas gefehlt! Jetzt bin ich nach einer woche herbstferien wieder in cartigny und fühle mich auch wieder wohl hier. seit dem letzten eintrag ist ja schon wieder viel geschehen und ich habe ne menge zu erzählen:

also wie gesagt kamen an dem wochenende vom 3. oktober meine schwester und caro zu mir zu besuch. am samstag besuchten wir natürlich die stadt und gingen auch auf den jahrmarkt. es war noch lustig und am abend haben wir dann zusammen mit aude den film „ratatouille“ geschaut. am sonntag machten wir eine wanderung ins moulin de vert (davon seht ihr die fotos) und am nachmittag gingen wir noch in die stadt, weil wir caro auf den zug bringen mussten. sie schlief dann in murten bei einer kollegin und hatte die folgende woche ein lager. also waren dann noch sonja und ich zuhause und wir haben eigentlich nicht mehr viel unternommen. sie hat dann noch eine nacht bei uns übernachtet und ist erst am nächsten morgen abgereist. 

dann hatten wir wieder eine woche schule und ich freute mich schon so auf das wochenende denn dann war der geburtstag von meiner mutter und ich konnte nach hause fahren! am freitag war ich so was von aufgeregt. am morgen habe ich das haus geputzt um dann auf den 13.15 zug zu gehen. ich fuhr mit viola und es war toll, denn so war es nicht so langweilig. in genf musste ich dann noch ein kleines geschenk für mami kaufen, ich besorgte mir einen pfirsich-tee. so ging es dann also ab nach hause und weil ich so früh in genf abreisen konnte, war ich schon um 18.00 uhr zu hause. 

am samstag hatte ich aber noch was anderes vor als das geburtstagsfest von mami vorzubereiten: um 8.00u uhr am morgen musste ich schon beim coiffeur sein, um mir die haare etwas schneiden zu lassen. um 9.00 uhr war ich mit meinen kolleginnen verabredet, wir gingen an die „olma“. für die, die nicht wissen, was das ist, es ist eine landwirtschaftsmesse in st. gallen wo es viele aussteller hat und es hat auch einen jahrmarkt. wir waren also den ganzen tag dort und haben uns schön amüsiert! als ich am abend nach hause kam, war schon alles für das grosse fest vorbereitet: mami wollte nämlich einen tag der offenen tür, wo alle leute kommen konnten, die wollten. wir hatten einen pizzaofen gemietet und alle zutaten, die es für eine pizza braucht, vorbereitet. so konnte dann also jeder seine eigene pizza selber belegen und essen! es kamen dann auch viele leute, die ganze verwandtschaft, bekannte und auch die frauen aus dem chor, in dem meine mutter mitsingt. zum glück war das wetter schön und so war es einfach traumhaft!

so, dann folgte wieder eine woche schule und arbeit und der normale alltag. aber das nächste wochenende konnte ich ja schon wieder nach hause, denn wir hatten eine woche herbstferien. ich ging allerdings erst am samstag nachmittag nach hause, denn am samstag war noch audes geburtstag. ich machte einen tag vorher ein vanille-parfait und am samstag vormittag noch einen schokoladenkuchen. ich hatte auch ein tolles geschenk für aude, nämlich die DVD „fluch der karibik“. ich weiss auch nicht, warum sie das so gut findet, denn es ist ja schon etwas gruselig aber ich glaube, es hat ihr gefallen! ich war also ziemlich im stress, musste gerade gehen, als es dessert gab, aber ich habe es dann schon noch auf den zug geschafft. 

es war sehr schön, wieder zuhause zu sein und zu wissen, dass man nicht gerade am nächsten tag wieder an die abreise denken muss. so genoss ich es in vollen zügen und habe auch viel erledigt und unternommen. am sonntag machte ich einen ausflug mit meinen kolleginnen und wie immer hatten wir uns viel zu erzählen. am montag half ich meiner mutter im garten, was auch nicht mal so übel war. so konnten wir mal wieder richtig von frau zu frau reden und uns alles erzählen! am nächsten tag ging ich am nachmittag mit meiner schwester etwas zug fahren, denn sie hatten an jenem nachmittag frei. wir fuhren bis nach altstätten mit der appenzellerbahn. es war sehr interessant, auch diese gegend mal etwas kennenzulernen. und am mittwoch… ja genau, am mittwoch bekam ich meine zahnspange. es ist eine, die man nicht herausnehmen kann und ich muss sie 1 1/2 bis 2 jahre tragen. am anfang nerft sie schon ziemlich, man hat einfach so ein gestell im mund und ich konnte nur flüssiges oder brei essen. es ist auch doof, das alles zwischen den zähnen hängenbleibt, nach jedem essen musst du gründlich die zähne putzen. aber ich habe mich jetzt schon besser daran gewöhnt. am mittwoch nachmittag hatten wir einen auftritt mit der kindertanzgruppe, die meine mutter leitet. da meine schwester schule hatte, musste ich für sie einspringen und mit meinem vater die musik zu den tänzen spielen. 

Die nächsten beiden tage war ich schnuppern, in zwei verschieden reisebüros. es hat mir eigentlich an beiden orten gut gefallen und ich hoffe, ich bekomme an einem ort die lehrstelle! genaueres will ich euch jetzt nicht erzählen, das würde euch etwas langweilen. dann kam schon wieder das wochenende und damit neigten sich die ferien schon dem ende zu. aber am samstag erlebte ich auch noch tolle sachen: am nachmittag kam meine cousine petra zu besuch c’ etait très bien avec elle, parce que on a beaucoup rigolé.  für die die das jetzt nicht verstanden haben, das heisst: es war toll mit ihr, denn wir hatten es sehr lustig! wir waren am nachmittag in st. gallen shoppen und auf dem nachhauseweg haben wir ein plakat gesehen: „heute fondue-, kegel- und jassabend“ . wir hatten die idee, das wir dort auch gehen könnten, denn es konnte jeder gehen, der lust hatte, zu kegeln oder zu jassen. man konnte auch einen kleinen preis mitnehmen und so konnte man auch einen anderen preis mitheim nehmen. es hatte natürlich nur erwachsene und wir waren die einzigen jugendlichen. petra wollte zuerst gar nicht mitmachen, denn sie glaubte, sie könne nicht so gut jassen, wie die erwachsenen. aber schlussendlich war es dann doch super lustig und ich kam sogar auf den vierten platz. 

so, dann war das wochenende also auch fast vorbei, denn am folgenden tag musste ich wieder abreisen. aber es hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich freute mich auch schon wieder, meine gastfamilie zu sehen!

jetzt ist aber genug geschrieben und ihr seid jetzt wieder auf dem neusten stand. also bis bald und ich schreibe wieder, sobald ich etwas zu erzählen habe und auch zeit gefunden habe, etwas zu schreiben!

fortsetzung folgt…

fotos!!

hier also endlich mal einige fotos. hauptsächlich vom besuch von sonja und carolina letztes wochenende. viel spass beim anschauen…
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zum vergrössern einfach draufklicken.

liebe grüsse und schöne ferien,

marlene

hallöchen!

hallo, wie gehts so? Mir gehts gerade nicht so gut, denn ich bin etwas erkältet und höre auf einem ohr fast nichts mehr… naja.. heute abend kommen meine schwester und carolina (austauschschülerin aus ecuador) zu besuch. sie schlafen hier und am sonntag gehen sie dann wieder mal nach hause. also bei mir ist jetzt so jedes wochenende was los, es kommt also keine langeweile auf! 

vor zwei wochen war ich das erste mal zu hause. war schon noch komisch, wenn man so lange weg gewesen ist und dann alle wieder einmal sieht! aber es war natürlich toll und ich habe es so richtig genossen! ich kam am mittwochabend an und meine mutter holte mich am bahnhof ab. danach gingen wir gerade zu meiner grosmutter, die wegen eines herzinfarktes im spital war. sonja (meine schwester) und caro waren auch schon da. es war so toll, alle mal wieder zu sehen und immer schweizerdeutsch reden zu können! und es war auch komisch, ins haus zu kommen, denn ich war ja seit einem monat nicht mehr da gewesen! da carolina jetzt mein zimmer bewohnt, habe ich bei meiner schwester im zimmer geschlafen. am nächsten morgen gingen mami und ich meine grosmutter im spital holen und brachten sie nach hause. dann gingen wir nach st. gallen, weil ich dort einen zahnarzttermin hatte. ich bekomme leider eine spange und muss dann mind. alle 6 wochen zur kontrolle. das finde ich ziemlich doof, aber es muss halt sein! 

Am freitag war ich dann den ganzen tag zuhause und habe etwas gelesen und … ach ja, wir haben noch einen pass beantragt, da ich ja zu weihnachten nach tansania fahre. und am samstag war ich mit zwei kolleginnen zum essen verabredet. wir haben natürlich ziemlich viel geredet, ist ja auch klar, wenn man einander so lange nicht gesehen hat! am nachmittag kam meine cousine zu mir und wir haben einen film geschaut. und am abend hatten wir dann einen auftritt mit der handorgel, es war ein kleineres fest in einem restaurant. trotz viel, viel zigarettenrauch haben wir von acht bis zwei uhr gespielt, und danach war ich völlig kaputt! 

am sonntag war mein vater schon wieder weg weil er aufnahmen hatte.  meine mutter hatte noch einen auftritt in nesslau also ging ich mit ihr mit. und von dort aus konnte ich um zwei uhr auf den zug und dann gings wieder ab nach genf! so war also mein erster aufenthalt zu hause! 

Letztes wochenende war auch wieder was los, da kamen nämlich meine zwei cousinen laura und petra zu besuch. wir hatten das ganze haus für uns allein, meine gastfamilie war nämlich verreist! sie kamen am freitagabend und wir haben dann noch einen dvd geschaut. am samstag gingen wir in die stadt um ein bisschen zu lädele. am mittag assen wir mit einer kollegin von laura, die auch bei didac in der schule ist. am nachmittag gingen wir zu einem flohmarkt in der stadt. er war einfach riesig und dort waren wir etwa zwei stunden. am abend haben wir dann zuerst den film „nur mit dir“ geschaut und danach eine interessante reportage. zwischendurch sind wir in die küche runter, haben uns tee gekocht, radio gehört und gekuatscht! es war einfach fantastisch! nach mitternacht waren wir immer noch nicht müde, darum haben wir noch einen dvd geschaut… um halb vier sind wir dann aber ins bett! am sonntag standen wir etwa um elf uhr auf, bereiteten uns ein leckeres zmorgen-zmittag zu und danach besuchten wir noch Lauras kollegin. am abend kamen laurence und aude wieder nach hause. wir haben dann noch bis halb zwölf „desperate housewives geschaut und dann nichts wie ab ins bett! am nächsten morgen standen wir um sieben uhr auf, denn ich hatte ja wieder schule. da war ich den ganzen tag nicht so bei der sache, ich weiss auch nicht, woran das gelegen haben könnte…:) 

so, das wars vorerst wieder einmal von mir  fortsetzung folgt

…und weiter gehts…

also, da bin ich wieder…

wo war ich stehn geblieben? Ach ja genau, beim Tagesablauf:

also, ich mache zmittag für aude und mich und danach räume ich die küche auf. um 13.30 beginnt die schule wieder für aude und ich bringe sie wieder hin.. Das ist etwas anstrengend dass man die kinder immer zur schule bringen und holen muss, aber das ist hier einfach so, alle mütter machen das! Am nachmittag mache ich dann meine arbeit im haushalt fertig, am freitag muss ich auch noch das haus putzen. Wenn ich dann alle meine arbeit erledigt habe, kann ich etwas machen, was ich will, das find ich toll. Manchmal mache ich einen Dessert oder so was ähnliches…

Am abend um etwa sechs uhr kommen dann die eltern nach hause und ich habe etwas freizeit. Wir essen um etwa halb acht und es gibt immer etwas warmes zu essen. Die abendessen liebe ich, denn dann kann man zusammensitzen, erzählen und diskutieren. Mit laurence kann man super diskutieren, sie erzählt viel und hat auch etwa die selben interessen wie ich! nach dem essen kann ich dann machen was ich will, fernsehen, lesen, mit der familie sein… und dann gehe ich dann mal ins bett!

So, jetzt wisst ihr, wie so ein arbeitstag in der familie abläuft.

Und dann gibts da natürlich auch noch die schule in der schönen stadt genf.. ich finde es toll, wenn ich mal eine zeit lang weg von zuhause(cartigny) bin, wenn ich in die stadt kann. Dort ist alles so lebendig, es läuft mal was! In die stadt komme ich mit dem bus, das dauert etwa 40 minuten und ich habe gute verbindungen. Am montag ist es noch cool, dann kann ich mit dem jeune fille, das gerade nebenan wohnt, gehen. Zuerst haben wir französisch grammatik, das ist immer ziemlich langweilig. wir haben eine Lehrerin, die immer so lange macht zum korrigieren und das stresst ziemlich… dort haben wir morgen schon einen verben-test! Am mittag können wir in der kantine essen, es gibt jeweils noch ein feines menu!

Am nachmittag habe ich englisch und dort haben wir eine tolle lehrerin..na ja, es ist noch cool im englisch! am dienstag morgen haben wir deutsch und mathe, da ist alles wiederholung, also nicht so schwierig. dann am nachmittag haben wir französisch mündlich, dort haben wir auch schon einen test über wörtchen „en ville“. ja, das wars so von der schule, ich war ja auch noch nicht so viel dort.

Das beste kommt jetzt noch:

meine gastfamilie verreist über weihnachten nach tansania in die ferien, dort machen sie safari und relaxen einfach in einem hotel. jetzt haben sie mich gefragt, ob ich mitkommen wolle! irre, was!! natürlich kostet die ganze sache auch etwas und es ist dann nicht ganz billig! also werde ich das meiste geld, das ich in diesem jahr verdiene, für die ferien in tansania ausgeben. meine eltern zahlen dann auch noch einen teil und ein teil zahlt noch meine gastfamilie. diese ferien sind dann vom 22. Dezember bis 7. Januar. Natürlich finde ich es schon ein bisschen schade, dass ich dann über die feiertage und an meinem geburtstag (3. Januar) nicht zu hause bin, aber eine reise nach tansania erlebt man ja schliesslich auch nicht jeden tag!

nächste woche gehe ich dann das erste mal wieder nach hause, nach einem monat. ich hatte aber nie heimweh. aber natürlich freue ich mich, meine familie wieder zu sehen.

also, das wär so das aktuellste gewesen, ich werd mich sicher wieder melden

bis bald und schreibt auch einen kommentar!

hallo zusammen, ja ich entschuldige mich für die verspätung meines ersten berichtes, ich hatte einfach keine zeit, um an den computer zu gehen! meine gastfamilie hatte zuerst das büro ausgeräumt und ich konnte nicht ins internet und schliesslich muss ich ja auch noch arbeiten und zur schule..! Sorry! Aber heute bin ich gerade alleine zuhause und so hab ich etwas zeit. Also, es gefällt mit sehr gut bis jetzt und ich kann mich nicht beklagen! Die familie ist supernett und die umgebung gefällt mir auch! am samstag bin ich also angekommen aber das hat sonja ja schon ausführlicher beschrieben. Danke übrigens! Am sonntag sind wir dann schon nach frankreich gefahren weil wir da die schwester von laurence (gastmutter) besucht haben. Es waren aber auch noch andere verwandte da und die waren alle voll nett zu mir. Und am sonntagabend sind dann noch françois’ bruder und ein kollege mit familien zum essen gekommen! War also schon ganz schön was los in der ersten zeit! in der folgenden woche hatte Aude noch ferien und ich auch also musste ich etwas auf sie aufpassen und mit ihr spielen. das war manchmal auch etwas langweilig, weil sie immer babys oder lego spielen wollte… aber ich habe sie trotzdem sehr gern und sie ist einfach ein schatz! Am zweiten sonntag sind wir dann aufs schiff gegangen und sind etwas auf dem genfersee rumgefahren. Eigentlich ist es ja ein segelboot und es war voll spannend zu erfahren, wie man richtig segelt. es war auch noch super wetter und man konnte sich hinlegen, musik hören, relaxen… es war einfach ein traum! übrigens: mit dem französisch komme ich super zurecht, ich verstehe schon relativ viel und das sprechen ist auch gar nicht so schwierig!  Ok… ja also in der zweiten woche hatte ich auch noch keine schule, denn die schule begann erst am mittwoch und ich habe nur montags und dienstags schule. am mittwoch morgen habe ich frei, am nachmittag muss ich mich um aude kümmern. Am donnerstag war dann mein erster arbeitstag in der familie. das heisst: um 7 uhr aufstehen, kochen für aude und mich, um viertel vor acht aude zur schule bringen. danach die küche fertigmachen und dann bügeln. etwa um 11 uhr beginne ich zu kochen und um halb zwölf hole ich aude von der schule ab….tut mir leid aber ich muss jetzt schluss machen, muss aude von der schule abholen! fortsetzung folgt!!!

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